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Interaktive Tafeln für die Schönbuchschule

Autor: Herr Reza
Artikel vom 13.09.2019

Medienbildung zählt heute zu den zentralen Schlüsselqualifikationen, über die junge Menschen verfügen müssen, um sich angemessen in unserer Mediengesellschaft bewegen zu können. Das Kultusministerium hat diese Entwicklung im aktuellen Lehrplan berücksichtigt und die schulische Medienbildung als zentralen Bestandteil integriert.

Voraussetzung für die Vermittlung dieser Inhalte ist die Bereitstellung entsprechender Anzeige- und Interaktionsgeräte als Ersatz der bislang verwendeten grünen Kreidetafeln.

Die Verwaltung hat daher gemeinsam mit der Rektorin Jutta Boboschko und dem Lehrerkollegium bereits frühzeitig eine entsprechende interaktive Tafel ausgewählt und diese im vergangenen Schuljahr getestet.

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem ersten System wurden in den Sommerferien alle sieben weiteren Klassenzimmer der Schönbuchschule mit interaktiven Tafeln ausgestattet.

Diese sind als Einheit aus weißer Tafel, interaktivem HD-Beamer, Notebook und Dokumentenkamera konzipiert und ersetzen die seitherige grüne Kreidetafel.

Die neue Technik ermöglicht die Bedienung von computerbasierten Schulanwendungen direkt an der Tafel per Gestensteuerung. Die Tafel vermittelt den Eindruck eines riesigen Touch-Displays.

Es ist auch möglich, dass Lehrer und Schüler mit digitalen Stiften gleichzeitig auf der Projektionsfläche schreiben und dabei unterschiedliche Einstellungen verwenden. Auch Multimediaanwendungen können sehr gut präsentiert werden.

Die Dokumentenkamera bietet beispielsweise die Möglichkeit, Inhalte aus Schulbüchern direkt auf die Tafel zu projizieren und dort zu bearbeiten.

Die angeschaffte Technologie bietet alle derzeit in diesem Gebiet möglichen Funktionalitäten.

Bei der Auswahl der Tafel wurde auf eine möglichst universelle Nutzbarkeit geachtet. Die weiße Tafel ist aus besonders robustem emailliertem Stahl hergestellt und lässt sich bei Bedarf auch mit Whiteboardmarkern beschreiben.

Um den vollen Funktionsumfang der Geräte nutzen zu können und die digitalen Unterrichtsmaterialien der Lehrenden zuverlässig zu sichern, wurde im Schulgebäude zusätzlich eine vollständige digitale Vernetzung eingerichtet. Hierfür wurden rund 4.500 Meter Netzwerk- und Glasfaserleitungen verlegt. Alle Klassenzimmer sind somit mit dem zentralen Schul-Server verbunden.

Dabei wurden auch zukünftige Anforderungen bereits berücksichtigt. Bei Bedarf können in allen Klassenzimmern Accesspoints für WLAN installiert werden.

Zum Start in das neue Schuljahr 2019 / 2020 ist die Schönbuchschule daher mit neuester Technik ausgestattet und somit bestens gerüstet.

Die Kosten für die Anschaffung der interaktiven Tafeln mit Notebooks, Dokumentenkameras, Software und Zubehör, des Netzwerkausbaus im gesamten Schulgebäude sowie der begleitenden Arbeiten liegen bei insgesamt ca. 75.000 Euro.

Im Zuge der Maßnahmenausführung wurden zusätzliche Leistungen beauftragt, die zu einer Kostensteigerung im Vergleich mit dem ursprünglichen Ausgabeansatz geführt haben.

Ebenso hat sich auch der zu erwartende Zuschussbetrag deutlich erhöht. Die Gemeindeverwaltung rechnet derzeit mit einem projektbezogenen Zuschuss zu dieser Maßnahme in Höhe von ca. 42.000 Euro aus dem Bundes-Förderprogramm „DigitalPakt Schule“. Zusätzlich erhielt die Gemeinde bereits einen pauschalierten Zuschuss im Rahmen des Finanzausgleichs in Höhe von rund 8.000 Euro, so dass voraussichtlich insgesamt rund 2/3 der Kosten durch Zuschüsse gedeckt werden können.

Allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Maßnahme beigetragen haben, insbesondere Herrn Jörg Zimmermann von der Gemeindeverwaltung, den Bauhofmitarbeitern, der örtlichen Firma Elektro Bauer sowie allen weiteren beauftragten Firmen, wird hiermit ganz herzlich gedankt.