Der Entwicklungsprozess im Bereich der Kinderbetreuung wurde stets im Dialog mit den Erzieherinnen, Eltern und Kindern durchgeführt. Nachfolgend werden die einzelnen Etappen der letzten Jahre aufgezeigt:
Zunächst wurde zum 01. September 2004 eine weitere Kindergartengruppe eingerichtet. Damit verfügt Hildrizhausen momentan über 6 Kindergartengruppen in 3 kommunalen Kindergärten.
Darüber hinaus unterstützt und finanziert die Gemeinde einen Waldkindergarten mit, der von den Schönbuchstrolchen Waldkndergarten Hildrizhausen e.V. betrieben wird.
Weitere Informationen zu den einzelnen Kindergärten in Hildrizhausen erhalten Sie hier.
Der weitere Ausbau der Kinderbetreuung sollte dann schrittweise im Bereich der unter 3-Jährigen erfolgen. Daher hat der Gemeinderat beschlossen, dass ab dem 01. Januar 2006 Kinder bereits ab 2,5 Jahren die kommunalen Kindergärten besuchen dürfen. Voraussetzung ist, dass die Eltern des Kindes berufstätig sind, sich in einer Ausbildung befinden sind oder studieren bzw. dass ein Elternteil Alleinerziehend und ebenfalls berufstätig ist, sich in einer Ausbildung befindet oder Student ist.
Die weitere logische Konsequenz war die Reduzierung des Aufnahmealters auf 2 Jahre. Dies wurde nach dem notwendigen Gemeinderatsbeschluss zum 01. Januar 2007 umgesetzt.
In der weiteren Diskussion mit Eltern und Erzieherinnen wurde ersichtlich, dass der Bedarf für eine Betreuung von Kindern auch unter 2 Jahren gegeben ist. Ein weiteres Mal befasste sich der Gemeinderat mit diesem Thema. Schließlich wurde beschlossen sich zusammen mit der benachbarten Gemeinde Altdorf an einer "interkommunalen" Kinderkrippe in der Stadt Holzgerlingen zu beteiligen und damit Plätze für 1 - 2-Jährige Kinder aus Hildrizhausen zum 01. September 2007 anbieten zu können.
Die Gemeinde Hildrizhausen strebte jedoch eine eigene Lösung an, so dass die interkommunale Kinderkrippe nur ein Jahr bestand.
Denkanstoss für einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung unter 3 Jahren war dann auch das auf Bundesebene beschlossene Investitionsprogramm zur „Kinderbetreuungsfinanzierung“, das für die Kommunen in Baden-Württemberg einen Investitionszuschuss in Höhe von insgesamt 297 Mio. Euro für Investitionen in Kindertageseinrichtungen (Krippen- und altersgemischte Gruppen) vorsah.
Auf Grund dieses Programms und dem landkreisweitern Modell TAKKI zur Förderung der Kindertagespflege wurde in der Gemeinderatssitzung am 08. April 2008 ein weiterer großer Schritt für die Kinderbetreuung in Hildrizhausen gemacht.
Innerhalb von wenigen Monaten wurde zum 01. September 2008 in einem kommunalen Kindergarten eine zentrale Kinderkrippe für Hildrizhausen eingerichtet.
Außerdem hat man die Betreuung der über 3-Jährigen durch die Eröffnung einer Ganztagesbetreuung im Kindergarten "In der Schule" erweitert und man ist durch den Beitritt zum Modell TAKKI bestrebt parallel zum kommunalen Angebot, das Angebot der Betreuung von Kinder unter 3 Jahren durch Tagespflegeltern zu stärken und auszubauuen.
Ausführliche Erläuterungen zu all diesen Themen erhalten Sie im Gemeinderatsbericht vom 08. April 2008 oder durch "anklicken" des jeweils blau unterlegten Wortes.